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Eröffnung der integrativen Kita in Mülheim-Kärlich

Die „Paukenzwerge“ machten ihrem Namen alle Ehre, als sie mit Pauken und Trompeten in den Festsaal einzogen. Zur Eröffnungsfeier der neuen integrativen Kita in Mülheim-Kärlich hatten die Kita-Kinder ein Lied vorbereitet und eröffneten musikalisch die Veranstaltung.

Unter den Zuhörern befanden sich zahlreiche Vertreter von Politik, Kirche, den am Bau tätigen Firmen und natürlich waren auch die Eltern der Kleinen anwesend. Begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Georg Hollmann, der sich freute, dass es sich auch Landrat Dr. Alexander Saftig nicht nehmen ließ, persönlich am Festakt teilzunehmen.

Nach der Fertigstellung des Baus im Dezember 2017 wurde die Kita wie geplant zum Jahresanfang 2018 eröffnet, „trotz des ambitionierten Zeitrahmens“, wie Hollmann betonte. Er lobte „den Entwurf einer Kita, die modernen pädagogischen Anforderungen entspricht und auch finanziell umsetzbar ist“, und verwies auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Fischer | Summerer Architekten. Sein Dank galt daneben der Verbandsgemeinde Weißenthurm, dem Landkreis Mayen-Koblenz und dem Land Rheinland-Pfalz, die den Bau mit Fördergeldern unterstützten.

Die neue Kita erweitert das Betreuungsangebot für die Kleinsten in der Gemeinde. Insgesamt werden in der Einrichtung 70 Kinder betreut, unter ihnen bis zu zehn Integrativkinder. Um diese optimal fördern zu können, besitzt die Kita auch Therapieräume. Kindern ist es u.a. möglich, an Therapiesitzungen eines befreundeten Integrativkindes teilzunehmen, sofern beide Eltern zustimmen. So gehört Inklusion zum Alltag, sie wird gelebt. „Wer im Vorhinein nicht ausgegrenzt wird, muss hinterher auch nicht eingegliedert werden.“, zitierte Hollmann in diesem Zusammenhang den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

Der Rede des Bürgermeisters folgten Ansprachen des Landrats Dr. Alexander Saftig und des 1. Vorsitzenden des Elternbeirats, René Przybylla.
Kita-Leiterin Marion Weber und VG-Mitarbeiter Sven Normann stellten in einem Zwiegespräch den Verlauf vom Beginn des Projekts bis zum Eröffnungstag dar.

Schließlich erhielt die neue Kita feierlich ihren Namen: „Paukenzwerge“, in Anlehnung an die Gebrüder Pauken, die die Entwicklung des Gewerbeparks
in Mülheim-Kärlich wesentlich prägten. Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheid segnete die Einrichtung und überreichte Marion Weber symbolischen Schutz in Form eines großen regenbogenfarbigen Regenschirms.

Im Anschluss an den offiziellen Akt ging die Feier in ein kulinarisches Beisammensein über. Die Besucher konnten sich am reichhaltigen Buffet bedienen und die Kita stand zur Besichtigung offen.

Wir freuen uns mit dem Bauherren über ein gelungenes Konzept für die integrative Kita. Das Gebäude mit seinem großzügigen Außengelände bietet
viel Raum, in dem die Kinder selbstständig ihre Welt entdecken und Vertrauen in ihre Umgebung finden können.

Im Atrium können die Kinder geschützt im Freien spielen.

Artikel im Blick aktuell vom 13.03.2018:

Hier dreht sich alles um die Kinder”

 Die neue integrative Kita der Verbandsgemeinde Weißenthurm im Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich erstaunt und begeistert. …

Artikel in der Rhein-Zeitung vom 09.03.2018:

Die Paukenzwerge: Wo Inklusion von Kindern gelebt wird”

 Andreas Egenolf. Sie ist farbenfroh, lebendig und wirkt einladend für Groß und Klein: Die Rede ist von der neuen integrativen Kindertagesstätte der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm im Gewerbepark Mülheim-Kärlich, die nun offiziell eingeweiht wurde. …